Gedanken zur Welt

    Gedanken zur Welt

    Prinzipien der Einigkeit - Vision von Gesellschaft

    Vielleicht befinden wir uns tatsächlich in der Umbruchzeit, vielleicht stehen wir aber auch schlicht vor einem riesigen Disaster. Gletscher und Polkappen schmelzen, egal ob wir es einer sich ankündigenden neuen Eiszeit oder dem durch Menschen herbeigeführten Klimawandel zurechnen. Ozeane sind radioaktiv verseucht, die Meere überfischt und mit Plastikmüll in einem Maße angereichert, dass Meeresbewohner und Vögel daran sterben. In Abständen tritt Jodid 131 (? richtige Zahl ?) entweder aus maroden Reaktoren oder Industrien der Medizinhersteller. Gerade im Januar war Europa stark betroffen. In Deutschland hat nur Aachen seine Bewohner mit entsprechenden Tabletten zur Vermeidung von Schilddrüsenkrebs versorgt. Da dies sich bodennah anlagert sind natürlich alle Tiere und Pflanzen in Bodennähe davon betroffen sowie kleine Kinder. Unser toller liebevoll gezogener Salat ist dann natürlich auch dahin. Die Anzahl der Insekten ist drastisch zurückgegangen. Deutlich zu merken beim Autofahren. Dies hat Auswirkungen in der Nahrungskette. Ebenso wie das Bienensterben. In Asien wird schon mauell bestäubt. Es lassen sich viele viele weitere bedrohliche Dinge aufzählen.

    Warum schreibe ich das? Weil es uns alle angeht. Uns und unsere Nachfahren. Wir können natürlich endlose politische Diskussionen führen und immer schön weiter festhalten an Begriffen wie links und rechts, aber nützen wird es uns nichts. Linke und Rechte sehen heute oft ähnlich aus und hören teilweise die selbe Musik und vertreten sogar im Einzelfall fast gleiche Positionen. Es ist elend! Genauso elend, wie die Suche nach verlässlichen Informationen. Manchmal wünsche ich mir die Zeit zurück, wo mein Opa Sendungen wie Panorama und Monitor 100% vertraute. Doch machen wir uns nichts vor, diese Zeiten sind lange her. Es gibt sie nicht mehr, die verlässliche Information in Medien. Alles muss mindestens doppelt überprüft werden. Das ist sozusagen Kultur heute und es reicht vom Biolabel über den Stromanbieter und Versicherungen hin bis in die sogenannte Politik. Verwirrung durch einen Überfluss an Informationen und Angebot. Das lenkt ab und hält beschäftigt.
    In welcher Form von Welt leben wir und wie hätten wir sie gern? Ich jedenfalls gern vorwärtsgewandt und mit einem Anspruch wenigstens einen etwas gangbareren Pfad für die Nachfahren zu hinterlassen. Momentan scheint es aber eher eine Rückwärtsbewegung zu sein. Ob nun die russische Gesetzgebung das Schlagen der Ehefrau wieder für akzeptabel hält oder in anderen Teilen der Welt der KKK wieder Aufwind bekommt oder oder oder

    Verdammt, wir haben nur diesen einen Planeten und ob es uns nun passt oder nicht wir müssen alle zusammen darauf klarkommen. Und in unseren globalisierten Zeiten ist es dabei "shietegal" wo wir uns auf der heiligen Mutter Erde aufhalten. Wasser und Wind kennen keine Grenzen und pfeiffen auf die ach so wichtig genommenen Unterschiede der Kulturen. Ich denke auch der Radioaktivität ist es egal, ob der verseuchte Fisch von einem Inuit, Araber, Deutschen oder Amerikaner gegessen wird. Auch ist es völlig wurscht ob hetero - homo - bi -usw. Auch Christ, Muslim, Hindu, Pagan ist völlig egal, denn unsere Körper reagieren meist mit Zellveränderung genau wie die unserer pflanzlichen und tierischen Mitbewohner.

    Ich denke wir brauchen ein völlig neues, wirklich globales Denken sowohl als Privatpersonen als auch besonders als Politiker. Momentan gibt es aber leider keine leuchtenden Beispiele. Kanada war auf dem Weg, hat aber leider dann doch ökologisch nicht so gute Entscheidungen getroffen.

    Ich habe keine Lösungen, aber den großen Wunsch nach einer gerechten friedlichen Welt. Einer Welt in der sich respektvoll begegnet wird. Einer Welt, die die Biene und den Baum und das Wasser usw genauso wertschätzt wie menschliches Leben. Einer Welt ohne Vergewaltigung. Eine Welt mit Offenheit und Respekt für unterschiedliche Traditionen und Kulturen. Dafür möchte ich Magie weben.
    Das einzige Rezept, das ich bisher dafür gefunden habe ist:
    Bei mir bleiben, mit kleinen Schritten Veränderungen herbeiführen und meine Meinung nicht verstecken, sondern offen sein. Ein gutes Beispiel sein.
    Und den ewig Unbelehrbaren klar zeigen, dass sie auf verlorenem Posten stehen.

    Ich glaube, viel mehr können Einzelne nicht tun.